In ganz Deutschland gibt es sehr viele Modelagenturen. Man sollte aber, um eine seriöse Modelagentur erkennen zu können, auf ein paar Dinge achten.
Die erste Regel ist, dass Modelagenturen für Models definitiv kostenlos sein müssen. Laufende Gebühren oder Aufnahmegebühren sind ein absolutes Ausschlusskriterium und ein Zeichen für Abzocke. Wenn eine seriöse Modelagentur dein Potenzial sieht und sich die Arbeit macht, dich aufzunehmen, dann verlangt sie kein Geld von dir. Sei außerdem bitte ehrlich mit dir selbst und bleib realistisch. Wenn ein Jobangebot zu schön ist um wahr zu sein, wie zum Beispiel ein Luxus-Shooting in Los Angeles inkl. Flug und Hotel – und das für ein Model, das die Agentur noch nie live gesehen hat, deutet das auf einen Scam hin. Schau dir außerdem die Website der Modelagentur an: Dort sollten mehrere Sedcards, nachvollziehbare Kontaktdaten und ein rechtmäßiges Impressum zu sehen sein. Außerdem kannst du die Modelagentur googeln und dir Rezensionen anschauen.
Thema Aktfotos: Ja, Teilaktfotos sind in der Modelwelt nicht verpöhnt und durchaus weiter verbreitet, als man denkt. Aber für ein Anfängermodel ist es definitiv nicht empfehlenswert, zu freizügige Fotos zu machen. Und auf keinen Fall ist es notwendig! Wenn eine Agentur dir also den Rat gibt Akt-Shootings zu machen oder sagt „Auch Heidi Klum und Claudia Schiffer haben das gemacht!“, dann ist dies auf gar keinen Fall ein seriöser Tipp.
Grundsätzlich lässt sich in dieser Branche nichts versprechen und kein möglicher Erfolg prophezeien. Die Branche ist wechselhaft und wird auch von Trends beeinflusst. Die Agentur kann dich also in den Markt einführen, dir jedoch keine Erfolgsversprechen geben.