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Nutzungsbedingungen (Rahmenvertrag) für Personal

In der Fassung vom 08.01.2022. Für alle Verträge gilt die Fassung in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Form.

 

§1 Geltungsbereich

(1) Dieser Rahmenvertrag gilt zwischen GlowStaff, Rinderbachstr. 20, 45219 Essen (im Folgenden „Auftraggeber“ genannt), und denjenigen Personen, die im Rahmen einer Vermittlung eine Buchung erhaltung (im Folgenden „Auftragnehmer“ genannt). Der Vertrag gilt als Rahmenvertrag für sämtliche durch den Auftraggeber vermittelten und vom Auftragnehmer angenommenen Aufträge.

(2) Änderungen dieses Rahmenvertrags sind nur durch schriftliche Übereinstimmung beider Parteien zulässig. Der Auftraggeber behält sich die Änderungen der Bedingungen vor, die der Auftragnehmer durch Annahme einer Buchung, unter Hinweis auf die Änderung, akzeptiert.

 

§2 Gegenstand des Vertrags

(1) Der Auftraggeber übernimmt für die Dauer des Vertrags die Vermittlung des Auftragnehmers und ist dabei bemüht Aufträge im Bereich Messe, Verkaufsförderung, Events, Roadshows, Foto- und Videoshootings oder ähnlichen Bereichen zu vermitteln. Ein Erfolg ist dabei nicht geschuldet.

(2) Der Auftraggeber vertritt den Auftragnehmers in Verhandlungen mit dem Kunden. Für eine erfolgreiche Vermittlung wird er eine Provision kriegen, die dem Kunden in Rechnung gestellt wird. Der Auftragnehmer muss von seiner Gage nichts an den Auftraggeber abgeben.

 

§3 Tätigkeit der Auftragnehmer

(1) Die genaue Aufgabe bzw. Aufgabenbeschreibung für seine Aufträge erhält der Auftragnehmer im Rahmen des separat gesendeten Einzelauftrags bzw. der Buchungsbestätigung.

(2) Durch das Akzeptieren der Buchungsbestätigung verpflichtet sich der Auftragnehmer, die ihm übertragenen Aufgaben gewissenhaft und mit Sorgfalt zu erfüllen.

(3) Zu den allgemeinen Aufgaben des Auftragnehmers gehören neben den Bereichen “Model Tätigkeiten”, “Messe”, “Promotions” und “Servicetätigkeiten” auch die Vorbereitung auf den Einsatz und die verantwortungsvolle Aufbewahrung aller ihm anvertrauten Gegenstände, das Tragen ordnungsgemäßer Aktionskleidung sowie die ständige Abstimmung der Einsatzplanung mit dem Auftraggeber und Kunden. Im Rahmen der ordnungsgemäßen Vertrags Erbringung hat der Auftragnehmer ein gepflegtes Äußeres, den Bildern seiner Sedcard entsprechend, und einen zuvorkommenden Umgang mit den Kunden und den anzusprechenden Personen zu wahren.

(4) Ist der Auftragnehmer nach diesem Rahmenvertrag berechtigt, eine Ersatzperson für die Erbringung seiner vertraglich übernommenen Verpflichtung einzusetzen, so gilt folgendes: Bei der Auswahl einer Ersatzperson ist der Auftragnehmer dafür verantwortlich, dass diese den Anforderungen entspricht, die Schulungsmaßnahmen kennt und verstanden hat, dass die Person in Besitz aller für die ordnungsgemäße Durchführung der Maßnahme erforderlichen Promotionsmaterialien oder Kleidung rechtzeitig erhält, sowie, dass die Ersatzperson die vorliegenden Bedingungen kennt und vor Auftragsbeginn akzeptiert. Ebenfalls ist bei der Auswahl einer Ersatzperson zu berücksichtigen, dass diese im Besitz eines gültigen Gewerbescheins sein muss, um die erbrachten Leistungen auch abrechnen zu können.

 

§4 Auftragserteilung

(1) Je nach Bedarf erteilt der Auftraggeber dem Auftragnehmer Aufträge per E-Mail an die von ihm angegebene E-Mail Adresse oder per WhatsApp an die angegebene Telefonnummer.

(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt Anfragen des Auftraggebers abzulehnen. Eine Begründung ist hier nicht erforderlich.

(3) Übernimmt der Auftragnehmer aber einen Auftrag so ist er verpflichtet, diesen nach den inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben des Auftraggebers und nach den Inhalten der unterschriebenen Verträge durchzuführen.

(4) Durch Annahme der Buchungsbestätigung kommt ein Vertrag zwischen Auftragnehmer und -geber zustande.

(5) Ist der Auftragnehmer verhindert, die Buchung binnen 48 h zu bestätigen und die schriftliche Buchungsbestätigung unterschrieben zurück zu schicken oder den Auftrag im Rahmen der inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben des Auftraggebers durchzuführen, so ist der Auftraggeber berechtigt, den Auftrag jederzeit, ohne in Kenntnissetzung, anderweitig zu vergeben.

 

§5 Aufgaben und Pflichten des Auftraggebers und -nehmers

(1) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die ihm übertragenen Aufgaben gewissenhaft und mit Sorgfalt zu erfüllen.

(2) Mit Akzeptanz der vorliegenden Bestimmungen erklärt sich der Auftragnehmer explizit mit der Veröffentlichunge seiner Daten und Fotos im Internet einverstanden.

(3) Der Auftraggeber ist ermächtigt im Namen des Auftragnehmers Verhandlungen über die Vertragsinhalte, insbesondere Vergütung und die spätere Nutzung der Bildaufnahmen Verträge abzuschließen.

(4) Übernimmt der Auftragnehmer einen Auftrag, so ist er verpflichtet diesen nach den inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben des Auftraggebers und nach den Inhalten der unterschriebenen Verträge durchzuführen.

(5) Zur Klarstellung wird aufgeführt, dass dem Kunden ausschließlich übliche Standardleistungen vom Arbeitnehmer angeboten werden. Sollte der Auftragnehmer das Gefühl haben, dass die angefragten Tätigkeiten nicht mit der von ihm angenommenen Tätigkeit übereinstimmen oder der Einsatz an anderen, als den vereinbarten Zeiten oder Orten stattfinden soll, soll der Auftragnehmer sich unverzüglich mit dem Auftraggeber GlowStaff in Verbindung setzen, damit dieser entsprechend tätig werden kann.

(6) Der Auftragnehmer verpflichtet sich auf keine Kontaktversuche des Kunden, die nicht über GlowStaff als Vermittler laufen, einzugehen und diese dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen und diese ausschließlich über ihn abwickeln zu lassen.

(7) Der Auftragnehmer verpflichtet sich Folgeaufträge des Kunden, nur auf Grundlage eines zwischen ihm und dem Auftraggeber geschlossenen Buchung tätig zu werden und mit diesem Kunden für 36  Monate keine eigenen Verträge oder Arbeitsverhältnisse abzuschließen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich für den Fall der vertragswidrigen Tätigkeit für Kunden des Auftraggebers je Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe von 200% der ursprünglichen Gage zu zahlen.

 

§6 Absagen

(1)  Der Auftragnehmer ist verpflichtet bei einer Absage, mehr als 7 Tage vor dem angesetzten Termin, 25% der Gesamt Gage als Vertragsstrafe zu zahlen, um den Ausfall und die damit verbundene Arbeit zu kompensieren.

(2) Der Auftragnehmer ist verpflichtet bei einer Absage 1-7 Tage vor dem angesetzten Termin, 50% der Gesamt Gage als Vertragsstrafe zu zahlen, um den Ausfall und die damit verbundene Arbeit zu kompensieren.

(3) Der Auftragnehmer ist verpflichtet bei einer Absage, die innerhalb der 24h vor dem angesetzten Termin stattfindet, 100% der Gesamt Gage als Vertragsstrafe zu zahlen, um den Ausfall und die damit verbundene Arbeit zu kompensieren.

(4) Der Auftragnehmer ist verpflichtet bei einer Absage, die nach dem angesetzten Beginn des Auftrages stattfindet, 300% der Gesamt Gage als Vertragsstrafe zu zahlen, um den Ausfall und die damit verbundene Arbeit zu kompensieren.

 

§7 Selbstständigkeit

(1) Der Auftragnehmer arbeitet auf selbstständiger Basis für mehrere Kunden. Ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis des Auftragnehmers kommt weder mit dem Auftraggeber, noch mit dem Kunden zustande. Der Auftragnehmer besitzt einen gültigen Gewerbeschein und rechnet über diesen ab.

(2) Der Auftragnehmer ist für die Versteuerung der Einkünfte aus den Aufträgen und für die Abführung aller sie betreffenden Abgaben selbst verantwortlich.

 

§8 Termine

(1) Die Termine für die Einsatztage werden dem Auftragnehmer im Rahmen der Buchungsbestätigung mitgeteilt. Diese sind vom Auftragnehmer nach Eingang der Mitteilung per E-Mail schriftlich zu bestätigen.

(2) Der pünktliche Veranstaltungsbeginn und der pünktliche Einsatz des Auftragnehmers sowie das vereinbarte Veranstaltungsende sind für den Auftraggeber gegenüber dessen Vertragspartner (Kunde am Veranstaltungsort) von grundsätzlicher Bedeutung. Sollten die gemäß dem ausgehändigten Plan vereinbarte und vom Auftragnehmer bestätigte Termine von diesem nicht eingehalten werden, ist der Auftraggeber ohne Abmahnung berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen.

(3) Der Auftragnehmer verpflichtet sich, eine Verhinderung seines Einsatzes, etwa durch Krankheit,  dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Diese Mitteilung muss telefonisch, nicht durch Nachricht auf einem Anrufbeantworter und nicht durch Textnachricht,  erfolgen; zusätzlich hat auch eine Mitteilung per Email an den Auftraggeber zu erfolgen.

(4) Für seinen Ausfall an den zugesagten Terminen haftet der Auftragnehmer, es sei denn es liegt ein Fall höherer Gewalt vor. Der Auftragnehmer hat daher im Falle seines Ausfalls, auch bei Krankheit, die Pflicht, für adäquaten Ersatz seiner Person zu sorgen. Der Auftraggeber wird dem Auftragnehmer auf Anfrage dabei helfen, adäquaten Ersatz für den Ausfall seiner Person zu besorgen. Schaffen es der Auftragnehmer und Auftraggeber nicht eine Ersatzperson zum vereinbarten Termin zu besorgen oder ist dies für den Auftraggeber mit erhöhten Kosten verbunden, so ist der Auftragnehmer für den hierdurch entstandenen Schaden verantwortlich.

(5) Ursprünglich geplante Einsatztage können vom Auftraggeber nicht garantiert werden. Für den Fall, dass infolge einer Stornierung des Auftrages durch den Kunden die vorgesehenen Termine entfallen, entfällt auch der erteilte Auftrag gegenüber dem Auftragnehmer ersatzlos. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer nach Kenntniserlangung unverzüglich informieren. Bei Stornierungen oder dem Tausch bzw. der Änderung von Einsatztagen besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf Vergütung der auf diese Weise ausfallenden Termine.

 

§9 Lohn/ Vergütung

(1) Der Lohn wird binnen 30 Tage nach erfolgreichem Eingang einer Rechnung auf das angegebene Konto überwiesen, sofern die Rechnungsstellung fehlerfrei ist. Basis hierfür ist die vereinbarte Vergütung der erbrachten Leistung.

(2) Alle notwendigen Unterlagen für die Abrechnung erhält der Auftragnehmer zusammen mit der Buchungsbestätigung.

 

§10 Nutzung von Online- und Social Media Inhalten

(1) Zur Förderung der Vermarktbarkeit des Auftragnehmers kann der Auftraggeber Bildmaterial von Social Media Inhalten oder anderen Online Plattformen des Auftragnehmers für die Sedcard oder die sonstige Vermarktung des Auftragnehmers oder des Auftraggebers zu nutzen. Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden und erklärt zudem durch Abschluss des Vertrages, dass er rechtlich dazu in der Lage ist, die entsprechenden Nutzungsrechte auf den Auftraggeber zu übertragen.

(2) Sofern Rechte Dritter der Nutzung von Inhalten aus Social Media entgegenstehen, wird der Auftragnehmer zunächst versuchen, die Rechte einzuholen. Ist dies nicht möglich, teilt er dem Auftraggeber unverzüglich mit, welche Bilder und/oder Videos von der Nutzung durch den Auftraggeber ausgeschlossen sind. Für verspätete oder nicht erfolgte Hinweise auf Rechte Dritter an Bildern und Videos in Social Media ist der Auftragnehmer verantwortlich.

 

§11 Verwertungsrechte / Bildrechte / Nutzungsrechte

(1) Der Auftraggeber und der Kunde sind berechtigt, Foto- und Videoaufnahmen von der jeweiligen Aktion und dem Einsatz des Auftragnehmers vor Ort zu verwenden, zu vervielfältigen und zeitlich uneingeschränkt zu verbreiten. Die vereinbarte Vergütung für die Durchführung des Auftrages oder eines jeweiligen Aktionstages beinhaltet bereits eine Vergütung für die Abtretung des Rechtes am eigenen Bild und Ton zu diesem Zweck.

(2)  Mit dem Senden von Bildern an den Auftraggeber, oder der Erlaubnis Social Media Inhalte zur Vermarktung von Auftraggeber und Auftragnehmer, zu verwenden, versichert der Auftragnehmer, dass er die uneingeschränkten Nutzungsrechte an diesen Fotos besitzt und berechtigt ist, diese entsprechend auf der Website oder anderen Kanälen (Instagram, Facebook, LinkedIn etc.) des Auftraggebers veröffentlichen zu lassen. Außerdem stellt der Auftraggeber sicher, dass der Fotograf auch auf die Nennung als Urheber verzichtet hat. Der Auftraggeber ist  räumlich, zeitlich und inhaltlich uneingeschränkt befugt, das Bildmaterial zu verwenden.

(3) Zur Klarstellung halten beide Parteien fest, dass mit dem Honorar des Auftragnehmers sämtliche Nutzungsrechte an den, im Rahmen des Auftrags entstandenen Foto- und Videoaufnahmen des Auftragnehmers, sowie sämtliche diesbezüglichen Persönlichkeits- oder Kunsturheberrechte abgegolten sind. Der Kunde ist damit ggf. räumlich, zeitlich und inhaltlich uneingeschränkt befugt, das Bildmaterial zu verwenden. Zur weitere Klarstellung wird jedoch aufgeführt, dass üblicherweise lediglich ein einfaches Nutzungsrecht für übliche Werbezwecke, wie sie nach der Art des jeweiligen Auftrages zu erwarten sind, eingeräumt werden. Weitere Nutzungsrechte (sogenannte “Buy Outs”) werden von dem Auftraggeber bei entsprechender Anfrage des Kunden mit dem Kunden ausgehandelt. Dabei wird die vom Auftraggeber gewünschte Höhe mit berücksichtigt. Sollte der Auftragnehmer nach seiner Ansicht eine Diskrepanz zwischen dem Auftrag und der Vergütung im Hinblick auf die Nutzungsrechte sieht, hat er den Auftraggeber darauf hinzuweisen. Sollte der Auftragnehmer den Auftrag dennoch annehmen, gelten die hier aufgeführten Nutzungsrechte und die abgemachte Vergütung.

(4) Sollte der Kunde die abgemachten Nutzungsrechte nach Ansicht des Auftragnehmers überschreiten, muss dieser, vor Einleitung rechtlicher Schritte, den Auftraggeber darauf hinweisen und ihm somit die Möglichkeit geben die Angelegenheit mit dem Kunden im Sinne des Auftragnehmers zu regeln.

(5) Für den Fall, dass der Auftraggeber im Zusammenhang mit von dem Auftraggeber bereitgestellten Bildern wegen Urheberrechtsverletzungen, Schutzrechtsverletzungen oder Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes oder sonstiger Rechtsverletzungen in Anspruch genommen wird, stellt der Auftragnehmer den Auftraggeber von hierdurch entstehenden Schäden, einschließlich der erforderlichen Kosten der Rechtsverfolgung oder -verteidigung frei, es sei denn den Auftraggeber trifft an dem Verstoß kein Verschulden.

 

§12 Vertragsstrafe

(1) Wenn der Auftragnehmer schuldhaft den Auftrag nicht durchführt, ist er verpflichtet, dem Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe des doppelten Honorars zu zahlen. Außerdem bleibt der Auftraggeber berechtigt Schaden geltend zu machen, der zustande gekommen ist.

(2) Absprachen zwischen Kunden und Auftragnehmer über die Vergütung werden mit einer Strafe von 200,00€ ausgewiesen. Der Kunde oder die zuständige Person vor Ort ist zu keiner Zeit der Ansprechpartner für Zahlungen.

(3) Dem Auftragnehmer ist es verboten dem Kunden seine Dienstleistungen als Gewerbetreibender, Arbeitskraft auf Lohnsteuer Basis, Teilzeitkraft oder Minijobber anzubieten oder anzunehmen. Für alle Folgeaufträge der nächsten 36 Monate dient der Auftraggeber als Vermittler. Bei Verstoß wird eine Strafe von 200% der Gage fällig.

(4) Der Auftragnehmer verpflichtet sich auf keine Kontaktversuche des Kunden, die nicht über GlowStaff als Vermittler laufen, einzugehen und diese dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen und diese ausschließlich über ihn abwickeln zu lassen.

(5) 36 Monate nach dem Einsatz ist es dem Auftragnehmer verboten einen direkten Auftrag des Kunden anzunehmen, auf anderen Einsätzen für ihn zu arbeiten, für ihn Personal zu vermitteln oder in ein Arbeitsverhältnis jeglicher Art zu treten. Bei Zuwiderhandeln wird eine Straße in Höhe von 200% der Gage fällig. Der Auftragnehmer verpflichtet sich Folgeaufträge des Kunden, nur auf Grundlage eines zwischen ihm und dem Auftraggeber geschlossenen Buchung tätig zu werden.

 

§13 Verschwiegenheitspflicht

(1) Der Auftragnehmer ist zur Verschwiegenheit über alle agenturinternen Vorgänge sowie die Honorarvereinbarung verpflichtet. Die direkte Kontaktaufnahme des Kunden ist, sofern nichts anderes vereinbart ist, für den Auftragnehmer nicht gestattet.

 

§14 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber für alle Schäden, die ihm durch oder infolge einer Vertragsverletzung, die der Auftragnehmer zu verschulden hat, entstehen. Dies gilt insbesondere für die Verletzung der von ihm übernommenen Sorgfalts- und Verwahrungspflichten aus diesem Vertrag sowie für die Verletzung von Pflichten aus dem Einzelauftrag.

 

§15 Datenschutz

(1) Der Auftragnehmer erklärt sich durch Abschluss des Rahmenvertrages mit der Speicherung seiner Daten beim Auftraggeber bereit. Der Auftraggeber kann die Daten für Kontaktaufnahmen und Rechnungen gegenüber dem Auftragnehmer nutzen. Wenn der Rahmenvertrag endet werden die Daten nach Ablauf der gesetzlich geregelten Aufbewahrungsfristen gelöscht.

(2) Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass seine Mobilfunknummer den anderen Teilnehmern der jeweiligen Aktion mitgeteilt wird. Dies dient dem Zweck eine telefonische Kommunikation zwischen den Aktions Teilnehmern zu ermöglichen.

 

§16 Kündigung

(1) Dieser Rahmenvertrag ist beidseitig jederzeit kündbar. Die Klauseln und Fristen müssen auch nach der Kündigung entsprechend der hier formulierten Fassung eingehalten werden. Das Kündigungsrecht aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

 

§17 Salvatorische Klausel

(1) Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder nichtig sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, unwirksame oder nichtige Klauseln durch rechtswirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommen. Das gleiche gilt sinngemäß für den Fall einer Vertragslücke.

 

§18 Erfüllungsort und Gerichtsstand, Änderungen der AGB

(1) Erfüllungsort ist Einsatzort und Gerichtsstand ist Essen.

(2) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet und von beiden Parteien gleichermaßen akzeptiert worden sein. Der Auftraggeber behält sich regelmäßige Änderungen vor, die der Auftragnehmer durch Annahme einer Buchung unter ausdrücklichem Hinweis auf die Änderung akzeptiert.